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Teamkultur im "Sternformat"

  • Autorenbild: Kerstin Sauernheimer
    Kerstin Sauernheimer
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Gute Teamarbeit braucht Aufmerksamkeit, Pflege und Entwicklung. Sie wächst dort, wo Menschen einander wahrnehmen, sich gegenseitig stärken und auch anstrengende Themen offen und respektvoll ansprechen. Genau hier setzt der Twin Star nach dem Ansatz von Ben Furman und Tapani Ahola an.

Mehr?





Das Modell der beiden Sterne lädt euch dazu ein, eure Zusammenarbeit bewusst in den Blick zu nehmen und das Miteinander aktiv zu gestalten. Gerade im Arbeitsalltag, der oft von vielen Anforderungen, unterschiedlichen Bedürfnissen und engem Zeitrahmen geprägt ist, kann der Twin Star eine hilfreiche Orientierung bieten. Er schafft einen Rahmen, in dem Stärkendes und Herausforderndes gleichermaßen Platz haben.


Der eine Stern richtet den Blick auf das, was ein Team trägt und stärkt:

Wertschätzung, Spaß, Erfolg und Anteilnahme.

Der andere Stern hilft dabei, auch Belastungen und schwierige Dynamiken wahrzunehmen. Dazu gehören zum Beispiel:


Kritik, Rückschläge, Kränkungen und Konflikte.

Der Stern fokussierti:


  • Was gelingt euch als Team?

  • Wie begegnet ihr euch im Alltag?

  • Was hält euer Miteinander lebendig?


Dabei geht es nicht um Schönfärberei, sondern um eine bewusste Wahrnehmung von Stärken. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die im Alltag viel bewirken: ein freundlicher Blick, ein ehrliches Danke, ein unterstützendes Einspringen oder ein gemeinsames Lachen in einer stressigen Situation. Diese vier Bereiche helfen dabei, stärkende Seiten nicht als selbstverständlich hinzunehmen, sondern sie bewusst wahrzunehmen und zu pflegen.


In pädagogischen Einrichtungen ist das besonders bedeutsam, da gelingende Zusammenarbeit eine wichtige Grundlage für feinfühlige Arbeit mit Kindern und Familien ist.


Und zugleich:

Gleichzeitig ist es ebenso bedeutsam, Belastungen nicht auszublenden. Denn auch in gut funktionierenden Teams gibt es Spannungen, Missverständnisse, Kränkungen oder Momente der Überforderung. Der Twin Star lädt euch dazu ein, diese Aspekte nicht als persönliches Versagen zu bewerten, sondern als Anlass für gemeinsame Klärung.

Das kann entlastend wirken, weil Störungen dadurch nicht länger unausgesprochen im Raum stehen. Stattdessen entsteht die Möglichkeit, miteinander über Belastungen zu sprechen und nach tragfähigen Lösungen zu suchen.


Lust auf eine praktische konkrete Teamanregung - dann lade ich euch ein die Zacke des Erfolges zu bespielen ... eine stärkender Zeit, der aus meiner Beobachtung in Teams häufig außer acht gerät ...


 

und los feiern !


Quelle
Furman, B., & Ahola, T. (2023). Twin Star – Lösungen vom anderen Stern: Teamentwicklung für mehr Erfolg und Zufriedenheit am Arbeitsplatz (3., überarb. Aufl.). Carl-Auer Verlag.


Viel Freude bei der Erkundungstour

rund um die beiden Sterne: Twin Star






 
 
 

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